Without Reservations – J.L. Langley (Rezension – Buch)

Without Reservations – J.L. Langley

Eines Tages bringt der Wildhüter dem Tierarzt und Werwolf Chay Winston einen verwundeten Wolf in die Praxis und Chay weiß sofort, dies ist kein gewöhnlicher Wolf, sondern ein Werwolf wie er und wunderbarerweise, seine langersehnte Gefährtin, die magische Verbindung, spürt er im selben Moment, als er den Behandlungsraum betritt. Doch dann verwandelt der Wolf sich in seine Menschengestalt und keine Frau steht vor ihm, sondern der Geschichtsprofessor Keaton. Keaton ist gutaussehend und der bisexuelle Chay hätte kein Problem damit mit Keaton eine tiefere Bindung einzugehen, aber Keaton ist zwar schwul und fasziniert von Chay, der genau sein Typ in Aussehen und Charakter ist, aber auch der Meinung dass der männliche Chay keine Ahnung hat was gut für ihn ist (Probleme mit Familie und Freunden, Chay ist nicht geoutet) und Keatons spitze Zunge “verwöhnt” Chay mit gesalzenen Beschimpfungen und boshaften Auseinandersetzungen. Aber bald kann auch Keaton kann sich der Bindung zwischen ihnen nicht entziehen und so könnten die beiden in ihrem Glück schwelgen, doch dann wird der erste Mordanschlag auf Keaton verübt.
Ich habe mir das Buch nur aus einem Bauchgefühl heraus gekauft und schon nach wenigen Seiten wusste ich, es hat mich nicht getrogen. Dieser Werwolfroman ist eines der Bücher, die einem sofort packen, die man nicht mehr weglegen kann, die einen Lächeln, Weinen, Seufzen, Jubeln und ab und zu auch mädchenhaft kichern lassen. Without Reservations ist eines der Bücher, bei denen man die Rezi auf das Wort: WOWWW kürzen kann und die einen wie ein kleines Kind: “Mehr” verlangen lassen.
Die Hauptcharaktere sind liebenswert, süß, sexy und so lebendig, dass man das Gefühl hat mit guten Freunden um ihre Liebe zu bangen, wobei man diese Zuneigung für jeden der Charaktere empfindet. Denn nicht Chay ist das Problem, sondern Keaton, der immer an Chay zweifelt. Man bangt stetig, ob der junge Werwolf das endlich begreift.
Die Werwolflegende wird dabei geschickt und ästhetisch eingeflochten und liefert einen spannenden Nebeneffekt, auch wenn sie für echte Werwolffans vielleicht etwas kurz kommt, aber für Werwolfanfänger wie mich genau die richtige Einführungsmenge bietet.
Without Reservation ist vielleicht kein Drama, es ist kein Schicksalroman – aber es ist ein Liebesroman. Genau das, was ich in der homoerotischen Literatur manchmal vermisse und hier nun gefunden habe.

Taschenbuch: 268 Seiten
Verlag: Samhain Publishing, Ltd. (17. April 2007)
Sprache: Englisch
ISBN-10: 1599983478
ISBN-13: 978-1599983479
Zum Buch geht es hier: Klick!

One thought on “Without Reservations – J.L. Langley (Rezension – Buch)

  1. Halloho…freut mich, dass dir mein Schmuck gefällt🙂
    Der Titel deines Buches hört sich sehr interessant an. Ich arbeite ab Januar auch an band 2 meines Romanes weiter…jetzt ist noch Urlaub angesagt😉

    liebe Grüße, die Perlenzwerge

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