Mondschreie und die Musik

Im Moment bin ich wieder einer totalen Schreibphase und zwar lebe ich nicht wie ich es sollte in Damians Welt und tanze mich nächtlich durch das MIDNIGHT sondern ich bin mit D. und J. aus Mondschreie unterwegs. D. und J. haben nur zufällig die selben Initialen wie Damian und Jamie, lasst Euch nicht beirren. Ich habe schon öfter festgestellt, dass ich eine Vorliebe für die Buchstaben D. und J. habe. Wahrscheinlich mag ich wie sie sich beim Sprechen anfühlen oder es ist ihr Klang. Ich habe schon darüber gerätselt.
Aber dieses Blogthema ist nicht wie Wahl der Namen für meine Charaktere, aber ich werde es mir für einen späteren Eintrag merken.
Dieses Thema ist die Musik. Die von Euch, die mir schon öfter im www über den Weg gelaufen sind, evtl. sogar User im ehemals vorhandenen Forum von http://www.midnight-fairytales.de waren, wissen, dass ich im Grunde eher in der Goth- und Metalszene musikalisch zuhause bin. Ich liebe dieses Musik und höre sie für mein Leben gern beim Schreiben und überhaupt immer und überall. Jedenfalls war das so bis ich meinen Mondschreie-Jungs bzw. D. aus Mondschreie begegnet bin. Wenn ich über D schreibe, ist mein Musikgeschmack, das was ich anders und meine Schwester “Iiiih was hörst denn Du da?!” nennt.

Nun, mein Musikgeschmack war eigentlich schon immer etwas weiter gefächert und nicht nur auf Musik die auf WACKENs Bühnen akzeptabel ist beschränkt. (Einwurf: WACKEEEEEN!). Aber so extrem, wie bei Mondschreie war es noch nie. Mondschreie hat einen eigenen Ordner mit Musik auf meinem Rechner und da sind für meinen Fall echt seltsame Sachen drin und man kann wirklich sagen, dass vor allem D. meinen musikalischen Horizont mehr erweitert hat (ob nun positiv oder negativ ist Geschmacksfrage).

D. und ich lernen uns über seine Musik kennen, den Soundtrack der sein Leben begleitet und der mich wenn ich die Songs im Radio, im Internet oder wo auch immer aufschnappe an ihn erinnert und mich zum Stift greifen lässt. D. ist etwas anders als Damian. Er ist im selben Alter, aber hatte bisher noch nicht so viel zu ertragen. Er ist den Menschen gegenüber noch nicht so verschlossen und ist zwar selbstbewusst, aber nicht so ein Einzelkämpfer. Man kann sagen: Er steht dem Leben noch offener gegenüber und ist weniger misstrauisch. Was man aber jetzt nicht mit naiv verwechseln sollte. D. überrascht selbst mich immer wieder. Da viel mehr in ihm steckt, als man auf den ersten Blick vermuten möchte. Er meistert mehr, als man ihm zuerst zutrauen möchte, aber er ist kein einfacher Charakter. Er verbirgt viel in sich und man schält ihn, während des Schreibens, wie eine Zwiebel aus seiner Schale heraus. Vielleicht sind es diese Unterschiede zu Damian, die dafür sorgen, dass ich für ihn einen komplett anderen Soundtrack benötige. Zu ihm würde einfach nicht dieselbe Musik passen, wie die, die ich bei Damian höre. Er braucht etwas eigenes. Immerhin ist er ja auch ein eigener Charakter.
Aber genug aus dem Nähkästchen geplaudert.
Leider kann ich nicht näher darauf eingehen sonst müsste ich Euch mehr von der Story verraten als ich will😉.

Hier mal ein Beispiel aus meiner Playlist, das ist auch so ein Song, den mir D. aufgeschwatzt hat, ich höre ihn im Moment auf und ab:

Lifelike – So Electric

5 thoughts on “Mondschreie und die Musik

  1. WACKEEEEEN!

    Hehe, da werden Erinnerungen wach!
    Ich bin schon sehr gespannt auf Mondschreie, was uns da erwarten wird. Und ehrlich gesagt, kann ich es gut nachvollziehen, dass D. aus Mondschreie andere Musik als Hintergrund benötigt, denn sonst würde er Damian zu sehr ähneln. So kannst du auch musikalisch einen Unterschied setzen und dich…hmmm…sagen wir mal von Damian distanzieren und Vermischungen vermeiden, wenn sie schon den gleichen Anfangsbuchstaben haben.
    By the way: meine Lieblingsanfangsbuchstaben sind K. und Y.🙂

    LG,
    Astrid

    • Ja, die Musik ist einfach D’s Musik. Sie gehört zu seinem Charakter. Ich bemerke es nur das erste Mal so extrem, aber wohl, weil ich mich das erste Mal, seit Damian und den seinigen wieder so intensiv mit einem anderen Charakter auseinander setze. So arg “untreu” bin ich Damian bisher nie geworden. Und die Geschichten vor “Edens Asche” sind ja nur Schubladen-Arbeiten, die für mich auch schon recht lange zurück liegen. Da habe ich allerdings meine “gewohnte” Musik gehört🙂

  2. Pingback: Über „Mondschreie“ oder über „Jay“ « ~ Favolas de Mezzanotte ~

  3. “Kopfkino” – Lifelike und D. !

    Habe mir die Musik gleich mal angehört und hatte gleich dieses Bild vor Augen:

    Feingliedrig, klein, grüne Augen,wird oft unterschätzt, sehr Intelligent – was aber nur wenige wissen, ist irgendwie anders , hat ein Geheimnis, manchmal etwas zu spontan-was ihn immer in Schwierigkeiten bringt, ist auf der Suche nach….?
    So in etwa war meine Assoziation zu dieser Musik.

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