Rapunzel – Neu verföhnt (Rezension Film)

Heute war Kinoabend angesagt und zwar “Rapunzel – Neu verföhnt” in 3D.
Auf Rapunzel, war ich schon lange neugierig, da die Trailer immer sehr lustig waren. Er läuft zwar schon eine Weile im Kino, aber den Film erst heute zu sehen, hatte den Vorteil, dass das Kino relativ leer war.

In dieser Version von Rapunzel, ist nicht mehr viel von dem Märchen, wie es die meisten von uns wohl aus Märchenbüchern kennen zu erkennen. Die Geschichte wird von Flynn Rider, einem Dieb erzählt, dem in diesem Märchen die Rolle des Prince Charming zufällt. Flynn lernt Rapunzel, oder besser gesagt ihre Bratpfanne auf der Flucht vor der königlichen Garde kennen, denn er hat aus dem Palast, das Diadem der verschollenen Thronerbin entwendet. Um Maximus, das Spürpferd des Obergardisten abzuhängen klettert er auf einen hohen Turm im tiefen Wald und dieser wird von Rapunzel, ihrem Chameleon und ihrer Bratpfanne bewohnt.
Mit letzterer streckt die junge Heldin Flynn kurzerhand nieder.

Doch bald erkennt sie in Flynn ihre Chance, ihrer herrischen Mutter und dem Eremitendasein im Turm zu entkommen, den sie aufgrund des Verbotes ihrer Mutter noch nie verlassen hat, obwohl sie durch ihr magisches und äußerst langes Haar durchaus dazu fähig wäre.

Sie überredet Flynn zu einem Deal. Er bringt sie zum Schloss des Reiches, um dort die Himmelslaternen steigen zu sehen, die jedes Jahr, am selben Tag, der auch Rapunzels Geburstag ist, in den Himmel gesandt werden, dafür gibt sie ihm das Diadem zurück, das sie im Turm vor ihm versteckte. Nach harten, bratpfannenlastigen Verhandlungen stimmt Flynn zu, Rapunzel mit sich zu nehmen. Rapunzel hadert mit sich, möchte sie doch ihre Mutter nicht enttäuschen, aber auch nicht für alle Ewigkeit ihr Dasein im Turm fristen, aber natürlich überwindet sie sich und so sind sie und Flynn bald auf Reisen, aber bald auch auf der Flucht.

Denn Rapunzels Mutter ist nicht begeistert, dass ihre Tochter oder besser ihr magisches Haar, den Turm verlassen haben. Und so nimmt ein Abenteuer seinen Anfang, das aberwitzig, lustig, romantisch und einfach nur perfekte Unterhaltung ist.

Man bemerkt ich bin begeistert und mit dem heutigen Tag begann mein ungeduldiges Warten auf die DVD. Denn “Rapunzel – Neu verföhnt” hat zwar mit dem eigentlichen Märchen nichts mehr zu tun, aber es ist auf seine eigene Weise eine wunderschöne Geschichte. Es ist dramatisch, es ist lustig, es wimmelt nur so vor liebenswerten, aber auch bösen Charakteren und hat durchaus auch eine Moral (die ich an dieser Stelle nicht verrate).
Die 3D Version des Filmes halte ich für sehr gelungen. Einige Male hatte man wirklich das Gefühl man brauche nur die Hand ausstrecken und könnte z.B. selbst eine Himmelslaterne steigen lassen. Auch Rapnzels Haar kam sehr gut zur Geltung und ich fand es herrlich wieviele Einsatzmöglichkeiten das Filmteam dafür fand.

Also, ich kann jeden nur dazu raten, sich den Film anzusehen, wenn er nicht zu sehr an der dramatisch-traurigen Urversion des Märchens hängt.  Ich bin Begeistert und verleihe volle Punktzahl (Ich brauche Wirklich ein Notensystem, Sternchensystem etc für meine Rezis. Ich werde mir etwas einfallen lassen).

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