Leserfrage: Wie und wo arbeitest Du am liebsten?

„Ich bevorzuge Nachtarbeit …“

Was Joshua zu Damian sagte, passt auch auf mich ganz gut. Jedenfalls was die Arbeiten an meinen Geschichten und Gedichten betrifft. So gerne ich im Sommer, im Garten meine Zeilen zu Papier bringe, passiert die Hauptarbeit meistens Nacht (heißt: nicht immer aber oft). Ich bin überhaupt ein Nachtmensch, d.h. ich habe das Gefühl in den Stunden zwischen 21:00 und 03:00 bin ich am effektivsten. Edens Asche entstand zu großen Teilen Nachts und jegliche damit verbundene Arbeit, die nach Abschluss der Schreibarbeit an sich anfallen habe ich auch am liebsten erledigt, wenn die meisten anderen Menschen friedlich im Traumland weilen, oder sich in Nachtclubs vergnügen.

Ich sitze dann mit dem Laptop auf dem Sofa, um mich herum Getränke, Tassen und meine Zettel und Notizbücher verteilt, Pepper neben mir, in bequemen, aber nicht unbedingt hübschen Klamotten und kritzele (oder tippe, je nachdem) fieberhaft vor mich hin, während aus den Boxen immer wieder dieselbe Playlist rieselt.
Manchmal habe ich auch gerne etwas Gesellschaft. Einfach jemand der da ist. Nicht zur Ablenkung, einfach zur Gesellschaft. Ein Freund von mir, hat schon die Entstehung manchen Kapitels und von Kurzgeschichten live miterlebt. Er hatte selbst zu tun und wir haben beide so still vor uns hingearbeitet, nur kurz unterbrochen um dem je anderem etwas vorzulesen oder eine Frage zu stellen. Schöne und effektive Arbeitstage waren das. Aber das geht nicht mit jeder Person, muss man klar stellen. Unruhige und im Wesen laute Menschen sind das letzte was ich um mich herum gebrauchen kann (egal zu welcher Zeit, wenn man es genau nimmt, aber das ist ein anderes Thema).
Meistens arbeite ich aber trotzdem allein bzw. mit Pepper zur Gesellschaft. Ich ratsche gerne und wenn jemand da ist, ist es doch verführerisch undiszipliniert zu werden😉 “Noch einen Kaffee?”

Ein Schreibwochenende nächtlicher Stunden, hatte ich auch dieses Wochenende. Dieses Mal nur Pepper und mein Notebook als Gesellschaft habe ich letzte Nacht wieder einiges geschafft und bin sehr froh darüber. Band 3, wird wenn es so weiter geht, schneller fertig, als ich eigentlich dachte. Aber ich will es nicht verschreien. So kooperativ meine Charaktere im Moment sind, so störrisch werden sie zu anderen Zeiten und weigern sich nur einen vernünftigen Satz zu inspirieren. Nach dem Brunch mit der Familie, werde ich jetzt noch einmal versuchen ein paar Seiten zu schaffen. Mein Ziel heute sind 8 Seiten. Wäre zu schön, wenn ich die schaffe. Drückt mir die Daumen und denkt an mich.

Ihr fragt jetzt natürlich, was ich groß an Band 3 arbeite, wenn es eigentlich schon fertig war. Durch die Teilungen und Ausarbeitungen und zum Teil auch Veränderungen am Manuskript, bekommt „Edens Asche – Engel der Dornen“, also Band 3 einige zusätzliche Seiten, anderes fällt dafür weg, bzw. wird umgearbeitet. Band 3 entsteht sozusagen neu, aus seinen Seiten und es macht mir Spaß. Ich habe das Gefühl, die Abenteuer mit meinen Charakteren neu zu erleben und bin wieder ganz im MIDNIGHT zuhause. Mein Liebling im dritten Band ist, Jamie. Jamie hat sich so richtig in mein Herz geschlichen.
Im dritten Band, darf er auch einmal aus Damians Schatten treten und für sich glänzen und darauf freue ich mich besonders.

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