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Ich wurde schon öfter gefragt, wie ich meine Inspiration finde. Ich habe dafür eigentlich keine bestimmte Methode. Es ist eher so, dass die Inspiration mich findet und zwar auf verschiedensten Wegen. Ein Wort, ein Satzfetzen, ein Bild oder Foto, manchmal nur etwas bestimmtes, das mir gerade vor die Augen kommt, z.B. ein Armband in einem Schaufenster, eine Gruppe tanzender Menschen im Club, kaum sichtbar in Scheinwerferlicht und Trockeneisnebel oder der Blick aus einem Fenster. Manchmal ist es der Geruch eines Parfüms oder einer Blume, die mich zu einer Geschichte inspirieren. “Schmetterlingsküsse” wurde durch den Duft der Pfingstrosen in unserem Garten ausgelöst:

Ein inspirierender Duft


Auf diesem Foto ist der Strauch etwas zerupft, aber sie duften ganz herrlich. Glaubt mir. Sie sind mir die liebsten Blumen und ich freue mich jedes Jahr wieder auf sie.

Eine andere Inspirationsquelle ist mir Musik. Darüber habe ich ja schon in diesem Blog im Artikel “Mondschreie und die Musik” berichtet. Manchmal ist es sogar Musik, die ich eigentlich gar nicht höre und manchmal sind es Lieder die ich schon oft gehört habe und plötzlich lösen sie etwas aus, legen einen Schalter in mir um. Inspiration ist so vielfältig, dass es einen immer mal wieder verwundert, wie plötzlich sie einen trifft.

Wenn z.B. aus Wörtern, Wortneuschöpfungen oder Namen plötzlich Geschichten werden. Oder Szenerien die einem plötzlich durch den Kopf gehen. Meine neueste Kurzgeschichte entstand aus etwas ursprünglich ganz anderem, für das ich vor Weihnachten schon eine kurze Notiz niedergeschrieben habe, einem Päckchen Spielkarten und dem Song “Dark Waltz” von Hayley Westenra. Eine Kombination die auf den ersten Blick nicht viel Sinn ergibt, aber die Spielkarten stubsten die Idee wieder an und der Song läuft im Hintergrund beim Schreiben, bzw. das ganz Album der Interpretin.
Wie erlebt ihr Inspiration? Wo sucht und findet ihr sie, bzw. sie Euch? Was sind Eure Inspirationsquellen?

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