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So, nun zu Teil 2 der Leserfrage von gestern. ( Teil 1 findet ihr hier: Klick!)

Frage 2 lautet:

„Weshalb schreibst Du homoerotische Literatur?“

Dass ich angefangen habe homoerotische Literatur zu schreiben, war für mich keine bewusste Entscheidung. Meine erste Geschichte dieser Art war/ist Edens Asche und dass Damian sich in Joshua verliebt, hat sich für mich damals einfach ergeben. Ich habe in dem Sinne nicht beschlossen, dass Damian und Joshua ein Paar werden, die Geschichte selbst führte mich dort hin, deshalb passt und gehört es auch so. Es war schön für mich ihre Liebesgeschichte zu erzählen und war bzw. bin noch immer gespannt, wie die Geschichte aufgenommen wird. Inzwischen habe ich natürlich schon mehrere homoerotische Geschichten verfasst und schreibe eigentlich meistens solche.
Es macht mir Spaß sie zu schreiben und ich habe gemerkt, dass ich mir leichter damit tue über Männer zu schreiben, als über Frauen. Die männlichen Protagonisten oder auch Antagonisten gehen mir leichter von der Hand und meistens mag ich sie viel lieber als meine weiblichen Charaktere. Mag daran liegen, dass ich meist mehr männliche als weibliche Freunde hatte und allgemein meistens mit Männern besser klar komme als, mit Frauen. Meine weiblichen Charaktere sind mir meistens nach eine Weile ziemlich unsympathisch. Dadurch fällt es mir wohl auch leichter zu schildern wie sich z.B. Damian in Joshua verliebt, da ich nachvollziehen kann, was er an Joshua liebenswert findet und umgekehrt.
Trotzdem gibt es natürlich weibliche Figuren in meinen Geschichten. Alessandra aus Edens Asche z.B. mag ich ganz gerne.

Häufig werde ich aber auch eher zu Geschichten über Männer, als über Frauen inspiriert. Was ich sagen will, ich setze mich ja nicht hin und sage: Sooo, jetzt schreibe ich mal eine Geschichte über einen dunkelhaarigen, blauäuigen Typen, den ich Damian nenne und mal sehen, was ich mir so ausdenken kann. So, läuft das Ganze nicht ab. Wäre strange … und auch nicht wirklich so, wie ich Schreiben empfinde.
Natürlich ist Schreiben teilweise in Prozess bewusster Ideen und Arbeiten – aber gerade der Anfang einer Geschichte entsteht doch meist aus einer Eingebung/Inspiration heraus. Wie das bei mir so ist, darüber habe ich ja schon hier berichtet: Inspiration<-Klick!

Ich denke die Grundlage dafür, dass ich lieber homoerotische Geschichten schreibe liegt aber natürlich teilweise auch in denselben Gründen zu finden, wie meine Faszination für homoerotischen Lesestoff: schöne Bilder ^^ Eine der Autorenfreuden ist es doch mit der eigenen Fantasiewelt spielen zu können 🙂 Und so ist es wohl nicht verwunderlich dass z.B. Damian, Joshua, Jamie, Jay und David wohl im realen Leben eine Augenweide wären, zumindest für mich. Naja, ich brauche das jetzt nicht nochmal weiter ausführen 😉

Ich hoffe ich habe mit diesem etwas zusammenhanglos geschriebenen Text auf gewisse Weise die Frage beantwortet.
Ich bin heute schon arg, arg müde und will eigentlich nur noch schlafen. ^^

Bis bald,
Moni

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