Schreibst Du noch etwas anderes als Homoerotik? (Leserfrage)

Schreiben, schreiben, schreiben

Da es sich in die Themen der letzten Zeit so schön einreiht, habe ich mich entschlossen mich heute der von darkIkarus angeregten Leserfrage*:

„Schreibst Du noch etwas anderes als Homoerotik?“

zu widmen und die Beantwortung zur allgemeinen Genre-Frage zu erweitern.

Ja, ich schreibe noch anderes als Homoerotik. In meinem „Works in Progress“ Ordner ist eine Fantasy-Geschichte, die wohl in eine andere Richtung gehen wird und meine ersten Werke, die noch handgeschrieben in meinem Schrank schlummern sind ebenfalls nicht homoerotisch. Ursprünglich habe ich vor allem Fantasy und Liebesgeschichten geschrieben. Später wurde dann das Genre, das man unter dem Namen „Paranormal Romance“ kennt für mich anziehend.

Jetzt ist es wohl homoerotische „Paranormal Romance“.

Ich habe erst durch „Edens Asche“ begonnen homoerotische Werke zu verfassen, aber bin seitdem größtenteils dabei geblieben.
Die Gründe dafür habe ich ja schon in diesem<-Klick! Blogbeitrag angesprochen.🙂

Meine oben genannte Fantasy Geschichte ist noch nicht sehr weit fortgeschritten, so dass ich nicht viel dazu erzählen kann. Sie muss aber auch hinten anstehen, da ich zuerst „Mondschreie“ und ein anderes Projekt, einer Fantasy-Story, an dem ich schon sehr lange arbeite und das von mir nicht viel erwähnt wird, da es zwar schon einige Seiten gefüllt hat, aber ich es bis jetzt hauptsächlich noch für mich schreibe, beenden möchte. Vielleicht werde ich euch bald etwas dazu erzählen. Jetzt möchte ich es noch nicht.

Meine anderen in letzter Zeit öfter mal (auf FB und Twitter) angesprochenen Werke, an denen ich immer mal wieder arbeite sind bisher fast noch Skizzen. Aber auch sie sind im Moment wacher in mir, als dieses Werk. Der Hauptdarsteller scheint im Moment mit seinem Platz zufrieden zu sein und es scheint ihm zu reichen von mir aufgeschrieben worden zu sein. Was jetzt nicht heißt, dass mir diese Geschichte keinen Spaß machen würde oder ich gar „keinen Bock“ hätte an ihr zu arbeiten. „Edens Asche“ und „Mondschreie“ sind im Moment einfach erste Priorität und die anderen Stories einfach verlockender für mich bzw. ihre Figuren fordernder.
Aber ich möchte sie auf alle Fälle eines Tages niederschreiben und veröffentlichen.

Vom Genre her möchte ich mich nicht festlegen. Ich schreibe am liebsten Urban-Fantasy/Paranormal Romance, jedenfalls im Moment. Aber es gab auch eine Zeit in der ich hauptsächlich richtige “Fantasy” geschrieben habe und dieser widme ich mich bis heute immer wieder gerne.
Ich mochte Schubladen nie, wollte nie in eine passen und auch als Autorin mache ich es mir bestimmt in keiner bequem. Ich schreibe was mir Spaß macht. Vielleicht will ich irgendwann etwas ganz anderes schreiben bzw. bekomme ich die Inspiration für eine Richtung die ich bisher nie ausprobiert habe. Eine meiner “Geschichten-Skizzen” geht beispielsweise in eine für mich ganz neue Richtung. Ich werde da zum Glück in keinster Weise eingeschränkt und bin sehr froh darüber.

Außerdem sind da natürlich noch meine Gedichte. Meine Gedichte erzählen Geschichten für sich. Ob sie homoerotisch sind, oder nicht soll der Leser für sich entscheiden. Ich schreibe sie mit Absicht so, dass jeder sie lesen bzw. für sich interpretieren kann, wie er oder sie empfindet.
Nur eines möchte ich sagen: Falls jemand versuchen sollte meine Gedichte über Stilmittel zu interpretieren, wie man es in der Schule lernte: Jegliche Verwendung solcher geschah rein zufällig und lag nicht in meiner Absicht😉😛
Gedichte schreibe ich übrigens sehr selten. Ich mag es gerne sie zu schreiben, aber meistens küsst mich die Muse in anderer Form. Ich bringe die Geschichten in mir lieber in anderer Form an Mann und Frau. Weniger „verschlüsselt“ obwohl ich auch in meinen Erzählenden nicht nur offensichtliches niederschreibe.
Ich möchte meistens etwas sagen – nur hänge ich am Ende keine „Moral von der Geschicht‘“ an, wie es früher bei Trickserien
üblich war.
Wer erinnert sich noch an die Botschaften am Ende von „He-Man“, „She-Ra“ und Co.?
Aber ich schweife ab – das wird ein anderer Blog *Notizbuch zückt*.
Wie ist das bei Euch? Erzählt mir ein bißchen in den Kommentaren. Was schreibt ihr? Warum schreibt ihr? Welches Ziel strebt ihr an?
Meines ist natürlich die Weltherrschaft😛
:-*
Moni

*Leserfrage bezieht sich übrigens auch auf meine Blogleser – ich werfe Euch alle einfach in einen Topf – wer mir also eine Anregung zu einem Blogeintrag sprich eine Leserfrage schickt, in den Kommentaren hinterlässt usw, wird mit diesem Tag versehen ^^

2 thoughts on “Schreibst Du noch etwas anderes als Homoerotik? (Leserfrage)

  1. Zunächst mal vielen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Frage.
    Ich bewundere deine Motivation, wirklich! Ich habe schon viele Geschichten angefangen zu schreiben. Drei sogar angefangen kapitelweise in meinem Blog zu veröffentlichen. In den aktuellen Blog haben es lediglich 2 Projekte geschafft, da ich erstmal eine Story komplett beenden wollte.
    Tja, bei dem Vorhaben blieb es… Arsène & Sélène dümpelt bei Kapitel 3 rum und The Endlight ist eh etwas, dass nebenbei läuft und von Leseraktivität abhängt. Daneben hab ich noch Konzepte für rund 20 andere Geschichten in der Schublade, die ich zwar erzählen könnte, aber einfach keine Motivation, diese zu schreiben… vielleicht schaffst du es aber nun mit deinen Beiträgen, mir den nötigen Tritt in den Hintern zu verpassen.^^

    Warum ich schreibe? Nun ja, wenn, dann weil ich Geschichten erzählen will. Ich brauche nur einen passenden Titel auszudenken und schon baut sich vor meinem geistigen Auge eine Geschichte auf, inklusive dramatischer Wendungen.^^

    Mein Ziel? Ich würde gerne irgendwann einmal zumindest eine meiner Geschichten komplett beenden und eventuell in gedruckter Form mit einem schönen Cover sehen. Das steht allerdings derzeit in ferner Zukunft. Ich bin momentan wohl auch zu sehr mit meinem Studium beschäftigt.

    Und um auf deine Frage an anderer Stelle zu antworten: Meinen aktuellen Japanstatus kannst du stets in meinem Blog erfragen.^^

  2. Wenn meine Beiträge es schaffen würden, dich zu motivieren – dann hätte mein Blog schon etwas erreicht. Würde mich freuen.
    Ich drücke Dir auf alle Fälle die Daumen für Deine Projekte und auch Dein Studium.
    Dass sich das Leben mit seinen Forderungen, manchmal zwischen den Autor und das Schreiben stellt kenne ich selbst zu genüge und manchmal geht es einfach nicht anders.
    Wenn ich einen harten Arbeitstag hinter mir habe, oder nicht ganz auf dem Damm bin, klappt es bei mir auch öfter mal nicht, noch etwas sinnvolles zu Papier zu bringen.

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