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Heute habe ich eine alte Leserfrage ausgegraben, die mir gestellt wurde, als “Edens Asche” gerade erst erschienen war. Die Frage lautete: “Wie ist es zu Schreiben?”

Nun wie ist es zu Schreiben?
Wunderschön, spannend, herrlich, frustrierend, wütend machend, zum heulen, traumhaft, ein Spaß – Schreiben ist Gefühle, mit allen Höhen und Tiefen. Schreiben ist anstrengend, harte Arbeit, Schreiben ist durchgemachte Nächte, Augenringe, energetische Tage, Tage an denen man fast am Schreibtisch in der Arbeit einschläft, Schreiben ist schlechtes Gewissen, weil man einen Film sieht, obwohl man eigentlich noch ein paar Seiten reißen will, Schreiben ist sich mit seinen Charakteren verlieben, Schreiben ist sich in seine Charaktere verlieben, Schreiben ist Hass, Verzweiflung, Tränen, Schweiß. Schreiben ist Fantasie leben. Lachen, Herzklopfen, Tanzen, Umarmungen, Glück, Freundschaft, Liebe, Trost, Balsam für die Seele. Ein Ventil.
Schreiben ist Theater, Leben – Spiegel des Lebens und Feenstaub. Inspiration und Musenküsse.
Schreiben ist … man kann nicht anders. Man beginnt zu schreiben, weil die Worte aufs Papier drängen, weil die Geschichten in einem erwachen und in die Welt wollen. Schreiben ist nicht ohne Papier und Stift aus dem Haus zu gehen. Schreiben ist herrlich.
Schreiben ist vom Vollmond wachgehalten zu werden und Poesie zu schaffen.
Ich glaube diese Liste ist endlos und dies keine Antwort.
Aber es ist die einzige Antwort, die ich geben kann.

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