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Die heute Leserfrage stammt auch von darkIkarus und lautet wie folgt:

Sind Deine Charaktere realen Personen nachempfunden realen Personen bzw. tragen sie Charakterzüge von Dir?

Tolle Freunde, aber in meinen Geschichten kommen sie nicht vor 🙂

Da die Charaktere, welche die eigenen Geschichten bevölkern, aus dem eigenen Inneren kommen, steckt wahrscheinlich mehr von einem selbst in ihnen, als man sich manchmal eingestehen möchte. Meine Hauptdarsteller sind jetzt nicht unbedingt, wie ich, aber einige Eigenschaften von mir stecken doch in ihnen.
Damian aus Edens Asche und ich haben z.B. beide die Eigenschaft alles in Gedanken zu zerpflücken, Spontanität gegen Vernunft abzuwägen (was Spontanität im Keim erstickt), aber auch Familie und Freunde oben an zu stellen. Ich denke er ist, wie ich ein sehr loyaler Mensch (Vampir – natürlich ist er der Vampir nicht ich 😉 ).
Kim ist genauso tierlieb wie ich und seine Bimba ist ihm genauso eine gute Freundin wie Pepper mir.

Mit realen Vorbildern arbeite ich nicht. Ich selbst möchte nicht in der Geschichte eines anderen vorkommen und einen Charakter in einer Story einer realen Person nachzuempfinden kann ich mir gar nicht vorstellen.
Damian, Jay oder David haben natürlich auch Eigenschaften die mir selbst sympathisch sind und die in gewissem Umfang auch in meinem Freundeskreis existieren. Hilfsbereitschaft, offene Ohren für andere, Kreativität.
Aber man findet in meinem Freundeskreis (leider?) keinen dieser Jungs. Wobei sich Damians „Hörbuchstimme“ sollte es ein solches je geben in meiner näheren Umgebung findet. Hihi. Aber er wurde erst für „Edens Asche“ entdeckt, als das Buch schon veröffentlicht war.
Aber trotzdem: „Sorry Männer, keiner von Euch ist der Held meiner Märchen.“ 😛

Keine Vorbilder, "nur" Darsteller 🙂

Was das Aussehen angeht inspiriert vielleicht ab und zu ein Foto, auch habe ich manchmal beim Schaufensterbummel oder in Zeitschriften Outfits gesehen, von denen ich z.B. dachte: „Das könnte David gut stehen“ usw. Oder: “Wow, dieses Kleid ist perfekt für Michelle”. Gerade wenn Charaktere im Moment sehr lebendig sind, denkt man über sie nach als seien sie reale Personen. Aber selbst hier entwerfe ich Kleidung auch gerne selbst. Bei „Edens Asche“ habe ich ganze Styles gemalt.

Jay wurde allerdings fast schon bewusst für jemanden bestimmten „entworfen“. Jedenfalls was sein Aussehen anbelangt, habe ich da etwas „zum Pinsel gegriffen“. ;)Hihi. Ich hoffe diese Person findet Jay dann auch genauso toll, wie ich.

Auf der anderen Seite, versuche ich meinen Charakteren Eigenleben einzuhauchen und sie auf ihren eigenen Weg zu schicken – zuerst und vor allem sind sie doch Fantasiegestalten. Sie sind „eigene“ Wesen, mit eigenen Gedanken, Gefühlen, Ideen. So soll es auch sein!

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