Recherche (am Gartentisch)

Man, Oh Man! - Josh Lanyon und eine Autozeitschrift

Da ist man aus der Schule und denkt: Yay, endlich hat die Lernerei ein Ende. Denkste! Das hat nie ein Ende. Und auch das Referate schreiben nicht – jedenfalls auf keinen Fall, wenn Du Autor/in sein willst. Du wirst Nächte am Rechner und über Bücherstapeln verbringen und bestimmte Dinge nachforschen. Ich recherchiere gerne und es macht mir Spaß. Jedenfalls meistens. Kommt natürlich auf das Thema an, über das ich nachforsche.
Heute habe ich mir dieses Buch und diese Zeitschrift vorgenommen. Wobei das Buch allgemeinen Lesestoff als “Weiterbildung” darstellt und die Autozeitschrift dazu dient David ein Auto zu verschaffen.
In diesem speziellen Fall, weiß ich jetzt schon, dass es mir Spaß machen wird, dieses Buch für M/M-Autoren zu lesen, da ich schon bei den Kapitelnamen z.B. “Cheat Sheets for Chicks” – Chapter 6 gegrinst habe (eine Rezi folgt wenn ich fertig bin) und ein neues Auto für einen meiner Protas auszusuchen ist auch das kleinere Übel. Auch habe ich in meinem kleinen Bruder ein endloses Lexikon über nahezu alles das 4 Räder und einen Motor hat ^^.
Aber ich erinnere mich auch an Nachforschungen, die mich schwören haben lassen “niemals nicht”, ein historisches Thema zu schreiben – so sehr ich historische Inhalte liebe, gebe ich zu, dass ich dazu tendiere “Rückblenden” und ähnliches erstmal wage zu gestalten … Das Faultier in mir neigt hier zur Vermeidung. Aber entkommen tut man der Recherche nie. Sie ist ein hinterhältiges Wesen, das in kleinen Details zuschlägt.
Ein Beispiel: Es gab da diese Anmerkung meines Lektors in Edens Asche: “Gab es zu dieser Zeit überhaupt schon Programme im Theater?” Ich bin nahezu daran verzweifelt herauszufinden seit wann es Programm-“Flyer” gibt – und inzwischen habe ich es wieder vergessen, also wagt es nicht, mich danach zu fragen!
Taucht eine schwierige Frage auf, habe die Tendenz erstmal zum Handy zu greifen: “Mama, weißt Du noch in welchem Jahr “Get it on” von T-Rex veröffentlicht wurde?” und dann erst den Rechner zu bemühen. Was natürlich “Schmarrn” ist, da ich ja im Anschluss eh überprüfen muss, ob die Aussage meiner Mutter, Schwester usw richtig ist, bzw. mir einen Beleg in Fachliteratur usw suchen muss. Wobei die Recherechen über Jamies Jugendzeit sehr lustig waren und ich dank ihm wieder einen Plattenspieler besitze und ich mir einen Großteil von Mums und Dads Longplayern auf unbestimmte Zeit geliehen habe😛.
Seither besitze ich auch wieder Glitzereyeliner …
Hat das Lexikon Mama/Schwester versagt, kommt mein bester Freund, das Internet an die Reihe (außer ich habe noch mehr “Opfer” in der näheren Umgebung). Ich beginne mit einer Eingabe in Google und arbeite von Wikipedia zu weiterführenden Links und Fachliteratur vor.
Allerdings gehe ich nicht in “Büchereien” – ich kaufe – außer ich weiß, dass ich das Buch später sicher nicht mehr verwenden werde. Ich mag Büchereien nicht, aber dieser Spleen ist hier nicht das Thema ^^
Mein “gesammeltes Wissen” wird dann notiert und sortiert (in meinen heißgeliebten Kladden).
Durch meine Recherchen wird dann eben erklärt, ob Michelle ein “Programm” in den Händen halten darf oder zu welchem Song Jamie in seinen Jugendjahren tanzen durfte und welche Sehenswürdigkeiten Kim, Beatrice und Co. in Edinburgh besichtigen durften.
Ich arbeite nicht bzw. nur ungern mit:
Fragen in Foren
Fragen in Social-Networks
Fragen in Twitter
auf dem Gebiet bin ich eigen. Googlen kann ich selber.
Natürlich gibt es Ausnahmen, wenn man z.B. Experten zu bestimmten Themen sucht, kann es etwas bringen, das Network zu befragen, ob sich z.B. ein Tierarzt in den Kontakten befindet, um eine Frage zum Verhalten, Krankheitsverlauf einer Tierart zu stellen o.ä.
So, das war der Einblick in meine Recherchemethoden.

2 thoughts on “Recherche (am Gartentisch)

  1. Nachdem ich mich heute den ganzen Tag über so einen blöden Virus – im Computer, nicht der aus den Nachrichten – geärgert habe, hat mir dein Recherche-Artikel mein erstes Schmunzeln für heute geschenkt🙂

    Vielen Dank!!

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