10.000 Hände, Bier und eine Sommernacht im Mai (Iron Maiden 31.05.11 München)

Diese Woche habe ich nicht viel gebloggt, mehr oder weniger gar meinen Vorsatz vernachlässigt. Aaaber, aber ich war bei Iron Maiden. Und der Besuch dieses Konzertes bestimmte die Woche, wie ein Leitmotiv.
Eigentlich wollte ich Euch schon gestern darüber berichten, aber der Dienstagabend, sprich das Konzert hat noch nachgewirkt, so wurde ich niedergestreckt, bin am laufenden Laptop eingeschlafen und habe, als ich zur Geisterstunde wieder erwachte nur noch eine E-Mail beantwortet (die ich schon Stunden früher hätte schreiben sollen) und mich wieder eingerollt.
Aber hier nun mein kleiner Iron Maiden-Tagebucheintrag – vorab noch eine Warnung an Euch, die ihr diesen Blog evtl. lest: Ich verstehe rein gar nichts von Musik: Musik ist für mich gut oder schlecht, inspirierend oder nicht, doch diese Beurteilung erfolgt nur subjektiv und aus dem Bauch. Ich kann Euch nichts über Gitarrenkünste, Schlagzeugfertigkeiten oder Stimmvolumen der Musiker sagen, nur ob ihre Kunst mich berührt oder nicht.


Maiden haben es eindeutig geschafft. Ihr Konzert war atemberaubend und mitreißend und jeder Song ein Kracher, vor allem ihre alten „Hymnen“. Meine liebsten Momente waren, als sie die Songs: Bloodbrothers, Dance of Death, 2 Minutes to Midnight und Fear of the Dark gespielt haben.
Und ich liebte es, als Eddie auf der Bühne erschien, einmal „in Person“ und am Schluss als Teil der wie immer beeindruckenden Bühnenszenerie. Passend zum
Titel des neuen Albums und Leitmotiv der Tour „The Final Frontier“ hatte Eddie dieses Mal große Ähnlichkeit mit einem „Alien“ aus den gleichnamigen Filmen.

Iron Maiden haben es eindeutig noch drauf. Sie hatten das Publikum in der Hand, wie es sich manche junge Band nur wünschen kann und strotzten nur so vor Energie und Ausstrahlung. Wie die noch immer über die Bühne fetzen: WAHNSINN! Gänsehaut und Begeisterung pur. Keine Band reist mich sonst so mit, außer Rammstein vielleicht.

Da wir Tribunenplätze hatten, war für mich auch die Aussicht über 10.000 ++ der Band entgegen gereckte Hände und ebenso viele Kehlen, die ihre Songs mitsangen wahre Gänsehaut. Wenn man im Innenraum mitten unter all den anderen steht und feiert, bekommt man dies gar nicht so mit. Tribünenplätze waren für mich ein ganz neues, aber wirklich nicht negatives Erlebnis. Wir beschlossen: Das nächste Mal hätten wir dann gerne eine Loge, mit Opernglas und Champagnerkellner bzw. Bierkellner.😛
Es war das zweite Mal, dass ich Iron Maiden bei einem Konzert genießen konnte, zum ersten Mal sah ich sie vor ein paar Jährchen auf WACKEN und es war das beste Konzert auf dem ich jemals war. Nie zuvor und nie danach hat mich eine Band so mitgerissen. Es war ein Erlebnis, das mich bis heute lächeln lässt, wenn ich mich daran erinnere. Solltet ihr die Band mögen, kann ich Euch nur raten Euch ein Ticket zu sichern! Ihr werdet es nicht bereuen. Ich würde lieber heute als morgen, wieder auf ein Konzert gehen.

Toll war auch die Festivalstimmung die das ganze Konzert umgab. Schon auf der Autobahn nach München sahen wir die ersten Fans, an der Tankstelle, die mit ihren Kleinbussen nicht nur aus ganz Deutschland, sondern auch aus mehr oder weniger benachbarten Ländern anreisten. Auf dem Parkplatz an der Olympiahalle war es beinahe wie ein kleines WACKEN. Musik schallte aus Boxen und Autoradios, Metal-Heads schenkten Bier aus und waren schon in Partystimmung, die auch uns sofort mitriss – auch wenn wir relativ brav bleiben mussten, da wir des Nachts noch heim und am nächsten Morgen wieder in die Arbeit mussten. Urlaub konnten wir uns nicht gönnen, aber wir hatten schon gegenseitigen Weckdienst vereinbart ^^.
Die Autosuche nach dem Konzert (wir hatten natürlich die Nummer unseres Parkplatzes vergessen :P) wurde so zu einer Erinnerungsreise in Festvialsommer. Bier, Party und Musik aus allen Richtungen, wandernde, singende Metaller in einer Sommernacht sandten uns zurück in vergangene Urlaube. Schön wars!

Die Bilder im Artikel, sind leider nur mit meinem tapferen N97 Mini geschossen, da ich die Kamera zuhause gelassen habe. Hände frei für Bier und sooo…. ^^
Eigentlich gibt es mehr Bilder – die findet man bei Facebook. Hier sind nur die Highlights🙂

Anmerkung: Ich bin nicht gefahren, deshalb durfte ich Bier trinken. Ansonsten hätte ich natürlich die Hände vom Alkohol gelassen!

2 thoughts on “10.000 Hände, Bier und eine Sommernacht im Mai (Iron Maiden 31.05.11 München)

  1. Soso, hätte ich dir gar nicht zugetraut, dass du eine Hardcore-Metal-Braut bist.😉
    Spaß. Find ich echt großartig und die Bilder sehen wirklich toll aus. Berichte ruhig öfter mal über Konzerte, würde mich wirklich interessieren, zumal ich bislang nur auf sehr wenigen war und ich eher der beiläufige Musikhörer bin anstatt sich groß gezielt Alben einer bestimmten Band zu kaufen.

    • Doch, doch ^^ Ich war früher jährlich auf WACKEN, Mera Luna und regelmäßig auf anderen Konzerten. Ich bin erst vor einer Weile ruhiger geworden ^^
      Wir immer zu viert oder zu fünft und haben gefeiert🙂
      Aber ich werde sicher berichten, wenn ich wieder auf ein Konzert gehe🙂

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