Australia (Rezension Film)

Lady Sarah reist nach Australien, um ihren Mann nachhause zu holen und ihn dazu zu bewegen, seine Rinderfarm in Down Under zu verkaufen.
Sie ist eine echte adelige Lady, verwöhnt und auch etwas … zickig.
In Australien angekommen, erwartet sie aber nicht ihr Ehemann am Anlegeplatz von Darwin, sondern der rauhbeinige Drover, der ihr Gepäck gleich in eine ausgewachsene Wirtshausschlägerei verwickelt, denn als Aboriginiefreund hat er nicht nur Befürworter. Lady Sarah Ashley und der Drover stehen also nicht auf bestem Fuß miteinander. Auf der Farm ihres Mannes angekommen, muss Lady Sarah erfahren, dass dieser ermordet wurde, angeblich von einem Aboriginie.

Für Lady Sarah ist der Fall klar. Die junge Witwe wird die Farm an den ansässigen Viehbaron verkaufen und nachhause reisen. Aber dann wird sie Zeugin, wie der Verwalter der Farm ein Aboriginie-Kind misshandelt. Wütend entlässt sie ihn. Er nimmt all seine Männer mit. Trotzig beschließt Sarah es allen zu zeigen und die Farm selbst zu bewirtschaften. Mit Hilfe des Drovers, mehrer Aboriginies und den verbliebenen Angestellten ihrer Farm macht sie sich auf zu einem Viehtrieb, quer durch den Outback.
Dabei kommen der Drover, und sie, die ihrem Mann sich schon lange entfremdet war sich näher.
Wird die verwöhnte Sarah, sich mit einem Leben im Australien arangieren können – und wird der rauhbeinige und freiheitsliebende Drover sich seine Gefühle eingestehen?
Zuerst sieht es aus, als könnten die beiden glücklich werden.
Doch Lady Sarah werden als Aborigniefreundin ebenfalls Steine in den Weg gelegt, vor denen auch der Drover sie nicht beschützen kann und dann ziehen auch die düsteren Wolken des zweiten Weltkriegs über Australien.

Soviel zum epischen Inhalt des Films.

Australia ist nicht für jeden etwas.
Es ist eine Romanze alter Schule – wer also Filme wie “Jenseits von Afrika” oder “Dornenvögel” liebt, ist hier bestens bedient. Ich finde den Film also wunderbar und herzzereissend. Und Hugh Jackman ist zusätzlich noch ein *seufz* rieesiger Bonus.
Die Handlung könnte sich für einige etwas ziehen, aber da es sich dabei um interessante Einblicke in die damalige Gesellschaft und
schöne Bilder der australischen Landschaft oder faszinierendes zur Aboriginie-Kultur handelt, fand ich diese “Füller” eigentlich sehr spannend. Ich empfehle den Film sehr, aber nur wenn man mit langen Geschichten, viel Romantik und “altmodischen” Filmen etwas anfangen kann. Eine historische Herzschmerz-Liebesgeschichte, für Romantiker und Liebhaber alter Filme.
Wer auf moderne, schnelle Filme steht und ironische Chick-Flick sucht ist hier falsch.
Andere DVD leihen oder kaufen🙂

Hier geht es zum Film:
Australia Klick!

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