Tags

, ,

Irgendwie bekam ich heute Abend im Garten Lust mich einmal am Schreiben von Haikus zu versuchen. Normalerweise bin ich niemand für vorgegebene Formen bei Gedichten. Ich möchte beim Schreiben meine Freiheit und mich nicht durch “Mathematik” einschränken lassen.
Aber irgendwie hat mich die Form dann doch fasziniert. Und ob es die Abendsonne, die Singvögel oder der Wind in den Bäumen war, der mir Muse brachte ich weiß es nicht.
Ich denke der Auslöser für mich war, die Herausforderung in so wenigen Worten möglichst viel Bedeutung und Geschichte zu verstecken.

Hier nun meine Versuche – ich hoffe gefallen Euch:

Ängste. Träume. Kampf.
Erwürgend. Glauben. Liebe.
Stop! Kämpfe! Geh weiter!

(Monika De Giorgi – 2011)

Dunkel die Wolken.
Zuckende Blitze . Donner.
Zorn. Göttin Natur.

(Monika De Giorgi – 2011)

 

Seelentränen. Schmerz.  Wunden geschlagen durch Worte.                         Sterbendes Herz. Stille.
(Monika De Giorgi – 2011)

Geheimnis der Träume.
Offenbart in trauter Nacht.
Umarmende Wärme. Nähe.

(Monika De Giorgi – 2011)

__________________________

Kurz und einfach zusammengefasst ist die japanische Gedichtform des Haiku folgendermaßen eingeteilt

Zeile 1: 5 Silben
Zeile 2: 7 Silben
Zeile 3: 5 Silben

Kurz und einfach ist genau das, was ein “Haiku”-Anfänger wie ich braucht ^^.
Vielleicht werde ich irgendwann versuchen ein längeres Gedicht mit mehreren Strophen in Haiku-Form zu verfassen.
Muse – hast Du Lust?

Advertisements