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Dieses verlängerte Wochenende (yayyy Feiertag), war für mich in viellerlei Hinsicht ein wunderschönes. Erstens durfte ich viel Zeit mit einer guten Freundin und meiner „Nichte“ verbringen und zweitens hatte ich einen wahren Kreativschub.
Bei einem Projekt, das ich schon lange schreiben möchte, ist der Knoten geplatzt. Schon lange steht die Geschichte in groben Zügen fest, spuken die Charaktere in meinem Kopf herum – ich weiß wie es beginnt, ich weiß wohin ich will, ich weiß auch das dazwischen – aber ich fand keinen Anfang. Ich startete mehrmals, doch nie hat es sich richtig angefühlt.
Doch dieses Wochenende bin ich richtig durchgestartet.
An Sonntag und Montag schrieb ich 29 Seiten (handschriftlich), gestaltete zwei Charakterbögen, einen groben Zeitstrahl und vernichtete mehr Kaffee als ich sonst in einer Woche trinke ;).
Und ich bin richtig, richtig glücklich.
Viel hat sicherlich auch der Motivationsschubs durch die ebenfalls schreibende Freundin zu tun, bei der ich das WE verbrachte und die entspannte Atmosphäre wie ein kleiner Kurzurlaub fern von Nebenjob und To-Do Listen. Ich sollte so etwas öfter machen.
Ja, ich weiß, ich weiß – im Grunde sollte meine ganze Motivation „Edens Asche – Engel der Dornen“ gehören, aber es war ein so schönes Gefühl, als bei diesem Projekt der Knoten geplatzt ist. Außerdem hatte ich meinen Laptop zuhause *flüstert*.
Ja, wirklich – ich weiß – mein Laptop und ich sind unzerrtrennlich, doch ich dachte eigentlich ich bin nur von Samstag auf Sonntag weg und wollte mich während dieser Zeit vor allem klein „Nichtchen“, der süßen, frechen Göre widmen – doch irgendwie … B. (die Freundin) und ich sprachen über’s Schreiben, diskutierten über Charaktere und Storylines und plötzlich packte uns die Schreibwut und wir schrieben, schrieben, schrieben, einen ganzen Nachmittag lang und bis in die Nacht. Natürlich legten wir Pausen zum Malen, Bilderbuch vorlesen und spielen mit „Nichtchen“ ein und zum Essen, Kaffee kochen und Wasserflaschen öffnen – aber trotzdem haben wir beide viel geschafft. Und ich glaube gerade diese Pausen, das Spielen, Bilderbücher lesen und plaudern hat so gut getan.
Ich muss immer von vorne lernen, dass es mir nichts bringt mich zum Schaffen von Geschichten zwingen zu wollen. Dafür bin ich nicht der Typ und eigentlich habe ich auch gar nicht vor “am Fließband” zu produzieren.
Beim Schreiben ist es nicht das Tempo das zählt, sondern das Werk an sich.
Wenn ich mir diese Lektion wieder mehr zu Herzen nehme, wird es automatisch wieder schneller gehen – denn so viele Seitem Stück, sei es per Hand oder PC schaffte ich schon lange nicht mehr.

Nichtchens Malpapier wurde meiner Geschichte geopfert ...


Ich freue mich sehr, dass ich mit dieser Story endlich starten konnte, auch wenn ich eigentlich an einem anderen Werk arbeiten sollte. Der Titel wird noch nicht verraten und er steht auch nicht auf den Fotos – das sind Notizen :).

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