Supernatural (Rezension – TV-Serie)

Supernatural Season 1 - Englisch

Eines Nachts wird der junge Jurastudent Sam Winchester von seltsamen Geräuschen aus dem Schlaf geschreckt. Wachsam tritt er dem scheinbaren Einbrecher entgegen und will ihm zeigen, dass er sich die falsche Wohnung für seinen Beutezug ausgesucht hat. Doch kein Dieb hat das Türschloss geknackt, sondern sein Bruder Dean, der ihm berichtet sein und Sams Vater sei nach einem “Jagdausflug” verschwunden. Sam weiß, Dean braucht seine Hilfe sonst wäre er nicht zu ihm nach Stanford gekommen. Denn die Familie trennte sich nicht im Guten als er an die Uni ging, weigerte Sam sich doch ins “Familiengeschäft” einzusteigen – Dämonenjagd.

“Sammy” wie der ältere Dean den kleinen Bruder liebevoll-scherzhaft nennt, ahnt an dieser Stelle nicht, dass dies sein letzter Unitag war. Denn neben einer tödlichen Frau in Weiß und einem Vater der sich nicht so einfach finden lässt wie erhofft, betritt ein alter Bekannter, der Dämon der einst die Mutter der beiden Jungs tötete und den der verschwundene Vater schon so lange jagt wieder das Parkett. Und dieser Dämon sorgt dafür dass Sam einen traurigen Grund bekommt wieder in die Dämonenjagd einzusteigen. Er war ja immer gut darin …

Die Weichen für einen spannenden Serienauftakt sind gestellt!

Dean (Jensen Ackles) und Sam “Sammy” Winchester (Jared Padalecki) sind Geisterjäger, Dämonentöter, Bekämpfer des Übernatürlichen. In bisher sechs abgeschlossenen Seasons und einer siebten, derzeit im Drehen begriffenen Staffel reisen, kämpfen und flüchten sich die beiden ungleichen Brüder in einem 1967er Chevy Impala durch die USA – stets unter dem wachsamen Auge ihrer höllischen und himmlischen Feinde.

War es Anfangs die Suche nach dem verschollenen Vater und Jagd nach dem Mörder der Mutter die Sam und Dean von Fall zu Fall führte müssen die Jungs bald erkennen, dass es nicht nur um Rache und das Leid ihrer Familie geht, sondern die Zusammenhänge viel umfassender, weitreichender und zerstörerischer sind, als sie sich in ihren kühnsten Träumen auszumalen wagten. So sind es nicht nur Geister, Vampire und “einfache” Dämonen, die dem Geschwisterpaar nach dem Leben trachten, sondern viel gefährlichere, mächtigere Gegner treten ihnen in den Weg und nicht immer gehen Dean und Sam als die Sieger und nie ohne mehr oder weniger, schlimme Blessuren aus diesen Kämpfen hervor. Nur ihre innige Verbindung und tiefer Zusammenhalt retten ihnen mehr als einmal Verstand und/oder Leben.

Trotz all dem Horror und der Dramatik kommt der Humor aber in Supernatural nicht zu kurz. Und gerade das ist es, was meiner Meinung nach neben der

Die DVDs - Season 1 - Englisch

atemberaubenden Action, den gelungenen Special Effects und der coolen Story den Bann von Supernatural ausmacht: Die Menschlichkeit und Echtheit. Echtheit? Ja – Echtheit. Jensen Ackles und Jared Padalecki wirken so überzeugend als sich zankendes, Streiche spielendes, sich umeinander sorgendes Brüderpaar, dass man manchmal regelrecht vergisst, dass es nicht Sam und Dean Winchester sind die man auf ihren Abenteuern begleitet, sondern zwei Schauspieler die eine Rolle spielen. Ich denke gerade deshalb und nicht nur wegen ihres unbestreitbar sexy Aussehens können sich die beiden und die Serie einer so großen Fangemeinde erfreuen, die sich selbst als SPN (Supernatural) Family bezeichnet. Ich selbst begann Anfang/Mitte September damit die Reihe zu sehen und bin inzwischen bei Staffel 5 und noch immer begeistert dabei – atemlos, mit Gänsehaut, Tränen über ihre Wortgefechte lachend oder über das Leid der Winchesters weinend. Ich sehe die Serie auf Deutsch und Englisch und auch wenn sie Englisch noch besser ist, kann auch auch die Deutsche Version empfehlen. Jedenfalls möchte ich die Reihe in meinem DVD-Regal nicht mehr missen und empfehle allen Fans spannender, übernatürlicher (^^) Unterhaltung mit Sinn für Humor und Action diese Reihe.

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2 thoughts on “Supernatural (Rezension – TV-Serie)

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