Nine Lights Over Edinburgh – Harper Fox (Rezension – Buch)

Auch wenn im Leben des Edinburgher Polizisten James McBride einiges aus der Bahn geraten ist, tröstet er sich damit, dass er wenigstens gut in seinem Job ist. Er mag zuviel trinken und seine neue Vorgesetzte hat ihn nicht wirklich gerne in ihrem Team (und er sie noch weniger gerne als Chefin), doch sein Fall in dem er so lange undercover ermittelte steht kurz vor dem großen Abschluss – damit wäre einem Menschenhändlerring, der auch vor dem Handel mit Kindern nicht zurückschreckt, der Gar aus gemacht.
Doch leider hat McBride in letzter Zeit zu oft den Trost im Alkohol gesucht und so fliegt seine Deckung auf. James wird von dem Fall abgezogen und als Security einem Botschafter aus Israel zugeteilt. Ein Job der eigentlich als Standard gilt aber seine letzte Chance darstellt.
Bei einem wichtigen Termin kommt es zu einem Angriff auf Truppe und Botschafter. Der israelische Agent Tobias Leitner fängt eine Kugel für James McBride und als McBride den Agenten im Krankenhaus aufsucht stellen die beiden sofort eine sehr starke emotionale Anziehung zueinander fest. Sie scheinen auf einer Wellenlänge zu funken.
Dann wird McBrides Tochter, die aus dem Part seines Lebens stammt, als er sich noch selbst verleugnete, die er aber über alles liebt, von den Menschenhändlern entführt. Leitner stellt sich an seine Seite. Er möchte dem gebrochenen Polizisten helfen – seine Tochter zu retten und sich selbst zu heilen. Denn er findet ihn sehr anziehend und auch McBride fühlt sich immer mehr zu Leitner hingezogen.

Doch kann eine Beziehung die von so viel Schmerz, Schuld und Gewalt überschattet wird überhaupt erblühen?

“Nine Lights Over Edinburgh” aus der Feder der schottischen Autorin Harper Fox ist eine eher kurze, aber dafür umso berührendere Weihnachtsgeschichte um zwei “tortured Heroes” die in dieser Geschichte lernen wieder Licht zu sehen und dies durch die Augen des jeweils anderen. Vor allem James McBride ist ein Mann der tief in seiner eigenen Dunkelheit gefangen ist und nur seine Tochter ist ihm lange Zeit noch eine Freude im Leben. Doch dann erscheint Tobias Leitner auf der Bildfläche. Ein gutaussehender, starker Mann der ihm eine Schulter bietet, an die sich der Mann der gewöhnt ist immer stark zu sein, lehnen kann und ihm aufzeigt, dass in ihm mehr steckt als ein Alkoholiker und am Bösen und sich selbst verzweifelnder Polizist.

Tobias Leitner glaubt an James McBride und so beginnt dieser wieder an sich selbst zu glauben. Gemeinsam machen sie sich daran den Menschenhändlerring zu Fall zu bringen und James’ Tochter zu retten. Doch wird es ihnen gelingen sich selbst und ihre im verborgenen erblühende Liebe zu retten? Kann James sich aus der Flasche holen? Und können die beiden Männer überhaupt eine Chance haben, wo Tobias doch in Israel lebt?

“Nine Lights Over Edinburgh” ist eine bittersüße Geschichte um zwei verletzte Männer, Weihnachten, Edinburgh und tiefe Gefühle. Toby Leitner ist sehr süß und James McBride auf seine stoffelige Art liebenswert, selbst wenn er zu tief in die Flasche schaut.
Ich empfehle das Buch jedem, der eine Weihnachtsgeschichte lesen möchte, die nicht ganz auf den hellen Pfaden wandert, dafür aber Charaktere mit Ecken, Kanten und Tiefgang bietet. Schöner, romantischer Lesestoff für die Vorweihnachtszeit.

Hier geht es zu: “Nine Lights Over Edinburgh”<-Klick!

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 258 KB
Verlag: Carina Press (6. Dezember 2010)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Englisch
ASIN: B004CJ815G

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